Aktuelles

50 Jahre AWO Ortsverein Oetinghausen

(Verfasst am 11.10.2018)

50 Jahre AWO Ortsverein Oetinghausen

Vorstandsmitglieder des Ortsvereins und Ehrengäste (v.l): Brigitte Michalik, Hartmut Golücke (stellvertretender Landrat), Karl-Heinz Meier, Norbert Wellmann, Ulrich Rolfsmeyer (Bürgermeister), Sigrid Wellmann, Stefan Schwartze (MdB SPD), Ursel Schneider und Klaus Dannhaus (Vorstand AWO Bezirk).

Am Donnerstag, d. 04.Oktober 2018, feierte der Ortsverein mit 90 Gästen sein 50-jähriges Bestehen im Begegnungszentrum. Unter ihnen waren der SPD Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze, der stellvertretende Landrat Hartmut Golücke, Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer, der Vorstandsvorsitzende des AWO Bezirksverbandes Klaus Dannhaus und der stellvertretende Vorsitzende des AWO Kreisverbandes Klaus-Ulrich Pustlauk. In ihren kurzen Grußworten dankten alle Redner dem Ortsverein für ihre erfolgreiche Arbeit. „Hier wurde Pionierarbeit geleistet", so Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer und der Hartmut Golücke lobte das Engagement der Mitglieder und bezeichnete sie als „Botschafter der Herzen."

Der AWO Ortsverein wurde im Oktober 1968 während einer Sitzung des SPD Ortsvereins gegründet. Vorsitzender wurde Walter Siekmann, der 1984 von Wilfried Sträter und 1986 von Norbert Wellmann abgelöst wurde.

Seit Anfang der 70er Jahre traf sich der Altenclub regelmäßig im Jugendheim am Sportplatz. Schon nach kurzer Zeit reichten die Räumlichkeiten nicht mehr aus, um die Angebote weiter auszubauen. Rat und Verwaltung der Gemeinde Hiddenhausen unterstützten unseren Wunsch und stellten uns das Grundstück an der Eilshauser Str. 32 zur Verfügung. Die Bauarbeiten für eine neue Einrichtung begannen am 14. Juli 1985 und im Juli 1985 konnten die offizielle Eröffnung des 1. Begegnungszentrums in der Gemeinde Hiddenhausen gefeiert werden. Der Ortsverein hatte sich einen Traum erfüllt.

Aus einer vor über 30 Jahren geplanten Altentagesstätte hat sich ein Zentrum mit generationsübergreifenden Angeboten entwickelt.„Von unserem Ortsverein", so der Vorsitzende Norbert Wellmann, „sind viele Impulse ausgegangen, die von der Bevölkerung auch angenommen wurden. Wir haben Pionierarbeit geleistet, viel Mut bewiesen, Aufgaben erkannt und gemeinsam erfolgreich realisiert."

Dem Ortsverein wünschte er auch weiterhin engagierte Frauen und Männer, die mit viel Freude und Engagement die Vereinsarbeit auch künftig erfolgreich gestalten. Die Veranstaltung wurde musikalisch von Klaus Scharffenorth begleitet, der die Anwesenden erfolgreich zum Mitsingen und Schunkeln aufforderte. Alle Lose der Tombola wurden verkauft und 50 Besucher konnten tolle Preise mit nach Hause nehmen.

 

Gästetisch

Gästetisch mit (von links) Elke Petring (AWO Oetinghausen), Egon Schäffer (AWO Sundern), Klaus Dannhaus (Vorstand AWO Bezirk), Ulrich Rolfsmeyer (Bürgermeister), Hartmut Golücke (Stellvertretender Landrat), Stefan Schwartze (MdB SPD) und Norbert Wellmann

Gündungsmitglieder des AWO Ortsvereins

Bei der Jubiläumsfeier wurden die anwesenden Gründungsmitglieder vom Vorsitzenden Norbert Wellmann besonders geehrt. Von links: Eheleute Anneliese und Helmut Greife sowie Gisela Sträter

AWO Ortsverein organisiert Fahrdienst zum Einkaufen

(Verfasst am 10.10.2018)

Fahrdienst

 

Mit einem neuen Angebot will der AWO-Ortsverein Oetinghausen älteren Menschen helfen, mobil zu bleiben. Auf Wunsch holt mittwochmorgens ein ehrenamtlich organisierter AWO-Fahrdienst die Senioren ab, um mit ihnen einzukaufen.

Für junge Leute ist es manchmal lästig, für ältere jedoch eine herbeigesehnte Gelegenheit, um die eigenen vier Wände zu verlassen und mit anderen ins Gespräch zu kommen: das Einkaufen. „Ob ein älter werdender Mensch noch selbst Einkäufe erledigen kann, ist sowohl für Frauen wie auch Männer häufig ein ganz wichtiges Thema. Das Einkaufen ist ein wichtiger Aspekt von Selbstständigkeit, von Teilhabe am Leben und somit ein erheblicher Faktor für die Lebensqualität", sagt Norbert Wellmann, Ortsvereinsvorsitzender der AWO Oetinghausen.

Hindernisse für das selbstständige Einkaufen sind fehlende Mobilität aufgrund nicht mehr vorhandenem Führerschein oder Auto, nachlassender Gehfähigkeit, Kraft und Ausdauer sowie Ängste und Unsicherheit im Straßenverkehr oder Orientierungsschwierigkeiten in großen Supermärkten. Wellmann: „Mit Begleitung sind derart eingeschränkte Personen jedoch noch in der Lage, ihre Einkäufe selbst zu tätigen und würden dies auch gerne tun."

Deswegen bietet der AWO-Ortsverein den neuen Einkaufsservice an, damit möglichst lange ältere Frauen und Männer selbst einkaufen können. „Ein Kleinbus holt die Menschen zu festgelegten Terminen einmal in der Woche von zu Hause ab und bringt sie zum Einkaufen und anschließend wieder nach Hause", erklärt Adolf Pöppelmann, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender.

Und sein Vorstandskollege Karl-Heinz Meier ergänzt: „Der Fahrer unterstützt sie beim Einkaufen und trägt bei Bedarf die Einkäufe bis ins Haus. Personen, die auf Rollatoren angewiesen sind, können diese Gehhilfen im Bus problemlos transportieren."

Zunächst sollen ältere Menschen nur beim Einkauf begleitet werden. Besorgungen für nicht mehr mobile Senioren sind nicht geplant. Für den Fahrdienst berechnet die AWO einen Kostenbeitrag in Höhe von drei Euro pro Person. Den neuen Service nutzen können Frauen und Männer vor allem aus Oetinghausen, sowie aus den angrenzenden Ortsteilen Hiddenhausen und Lippinghausen.

Die Fahrten sind mittwochs zwischen 9.15 Uhr und 11.15 Uhr. Wer den Fahrdienst in Anspruch nehmen möchte, kann sich im AWO-Begegnungszentrum Oetinghausen melden, Ansprechpartnerin ist Elke Petring.

Zu den ehrenamtlichen Fahrern und Helfern gehört beispielsweise Reinhard Nößler. Weitere Ehrenamtliche, die den Einkauf begleiten wollen, sind ebenfalls willkommen. Informationen gibt's im AWO-Begegnungszentrum, Telefon (05221) 66565.

AWO aktiv und erfolgreich - Bericht von der Jahreshauptversammlung

(Verfasst am 05.02.2018)

Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt Oetinghausen konnte anlässlich der Jahreshauptversammlung am Sonntag, d. 19. Februar 2018, auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken. Hierzu konnte Norbert Wellmann (Vorsitzender) Gäste und viele Mitglieder begrüßen. Grußworte überbrachten Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer und Gisela Kucknat (Geschäftsführerin des AWO-Kreisverbandes Herford).

Neben den vielseitigen Angeboten der Seniorengemeinschaft „Club Mittendrin", konnten insbesondere die Aktivgruppen des Ortsvereins (Schwimm-, Gymnastik-, Radfahr- und Wandergruppe) eine erfreuliche Bilanz ziehen:

  • Die in der Computer-Werkstatt angebotenen Kurse erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.
  • Regelmäßig werden von einer kleinen Gruppe die Filmvorführungen im Kino-Café in Spenge besucht.
  • Der monatlich angebotene Sonntagsbulli hat immer ein interessantes Ziel zum Kaffeetrinken und Spazierengehen.
  • An jedem 1. Donnerstag im Monat findet der Spielnachmittag „Knobeln-Kniffeln-Spielen" im AWO Begegnungszentrum statt.
  • Jeden zweiten Donnerstag ist die Radfahrgruppe unterwegs.
  • Wöchentlich werden Wassergymnastik in Randringhausen und Gymnastik im Begegnungszentrum angeboten.

Wer sich aktiv in der Ortsvereinsarbeit engagieren möchte, kann sich telefonisch (05221 66565) oder persönlich im AWO Begegnungszentrum Oetinghausen, Eilshauser Str. 32, melden. Interessierten bieten sich vielfältige Möglichkeiten zur Beteiligung. Art und Umfang der Aktivitäten bestimmt jeder selbst.

Für langjährige Mitgliedschaft in der AWO wurden geehrt:

  • Annegret Brinkmann (20 Jahre)
  • Bärbel Mester (25 Jahre)
  • Fritz Mester (25 Jahre)
  • Herwig Valdorf (30 Jahre)
  • Ingrid Mönkemöller (30 Jahre)
  • Renate Schaminsky (30 Jahre, in Abwesenheit)
  • Anni Kukat (30 Jahre)
  • Wilfried Sträter (40 Jahre)
  • Gisela Schäfermeier (45 Jahre)
  • Gisela Sträter (50 Jahre)
  • Helmut Greife (50 Jahre)
  • Anneliese Greife (50 Jahre)
  • Brunhilde Pühse (50 Jahre, in Abwesenheit)

Mit einem gemeinsamen Mittagessen endete die Jahreshauptversammlung.

Ehrungen bei der AWO-Jahreshauptversammlung

AWO-Fahrt an die Mosel

(Verfasst am 18.08.2017)

Der AWO-Ortsverein Oetinghausen war mit einer Gruppe, bestehend aus 35 Personen, vom 10. - 13. Juli 2017 an der Mosel unterwegs. Auf der Hinfahrt wurde ein Zwischenaufenthalt in Andernach eingelegt. Dort stand eine Schifffahrt zum größten Kaltwassergeysir der Welt, der ein spektakuläres Naturschauspiel bot, auf unserem Programm. Etwa alle zwei Stunden steigt eine beeindruckende Wasserfontäne bis zu 60 Meter hoch in den Himmel, angetrieben durch vulkanisches Kohlenstoffdioxid. Abends erreichten wir den Weinort Ellenz-Poltersdorf an der Mosel, wo die Hotelzimmer bezogen wurden.

AWO Moselfahrt 2017

Am zweiten Tag brachen wir auf zu einer Tagesfahrt entlang der Mosel nach Luxemburg und Trier. In Luxemburg wurde bei einem Stadtrundgang u.a. die Kathedrale unserer lieben Frau von Luxemburg (luxemburgisch Kathedral Notre-Dame) besichtigt. Anschließend ging es nach Trier, wo das ehemalige römische Stadttor und bekannte Wahrzeichen der Stadt, die Porta Nigra, auf dem Besichtigungsprogramm stand.

AWO Moselfahrt 2017

AWO Moselfahrt 2017

Am nächsten Tag ging die Fahrt den Rheins entlang nach Rüdesheim. Hier durfte ein Bummel durch den malerischen Ort mit der berühmten Drosselgasse natürlich nicht fehlen. Danach war eine Weinprobe angesagt. 

AWO Moselfahrt 2017

Die Rückfahrt am vierten Tag führte uns über Koblenz. Mit der Seilbahn fuhren wir auf die Festung Ehrenbreitstein. Hier bot sich eine wunderschöne Aussicht auf das Deutsche Eck, den Zusammenfluss von Rhein und Mosel.

Zufrieden und guter Dinge trafen wir am Abend wieder in Oetinghausen ein.

AWO-Fahrt in den Spreewald

(Verfasst am 03.05.2015)

Eine Kulturreise der besonderen Art unternahmen wir, 39 Seniorinnen und Senioren des AWO-Ortsvereins Oetinghausen, nach Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Auf der Fahrt in den Spreewald besuchte unsere Gruppe zunächst den Wörlitzer Park, ein bedeutender Teil des heute als UNESCO-Welterbe gelisteten „Dessau-Wörlitzer Gartenreiches". Um in der Kürze der Zeit möglichst viel von diesem wunderschönen Park zu sehen, fuhren wir mit Gondeln über den See. Anschließend brachte uns der Bus in das Waldhotel Roggosen, Neuhausen/Spree, wo wir während der Reise untergebracht waren.

Gruppenbild mit den Teilnehmerinnen u. Teilnehmern der Reise.

Gruppenbild mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Spreewald-Reise.

Am zweiten Reisetag erkundeten wir auf einer mehrstündigen Kahnfahrt über die vielen natürlichen Flusslaufverzweigungen das Biosphärenreservat Spreewald. Die besondere Bedeutung der Auen- und Moorlandschaft für den Naturschutz und die Landwirtschaft wurde uns bei der Bootsfahrt erläutert. Der Spreewald wurde entscheidend von den dort ansässigen Sorben geprägt. Das Brauchtum der Sorben, eines slawischen Volksstammes, wird in der Region weiterhin gepflegt. Am Abend besuchte unsere Gruppe eine Folkloreveranstaltung mit tradionellem Essen (u.a. Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl). Bekannt ist der Spreewald aber vor allem durch seine Grukenspezialitäten. Während des Abendessens sorgte ein Gesangsduo in sorbischer Tracht für Unterhaltung mit sorbischen und deutschen Liedern.

Bootsfahrt im Spreewald

Bootsfahrt im Spreewald auf den Verzweigungen der Spree

Bei herlichem Wetter ging die Fahrt am dritten Reisetag zunächst zum Branitzer Park, ein von Fürst Pückler gestalteter Landschaftspark mit einem Baumbestand heimischer Gehölze und der bedeutendste der Cottbuser Parkanlagen. Im Zentrum des Parks befindet sich Schloss Branitz, der Altersitz des Fürsten. Als Ergänzung dazu sahen wir uns am Nachmittag den Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau, einem im englischen Stil angelegten Landschaftspark in der Oberlausitz, an. Das Besondere an diesem Park ist, dass er zu einem Drittel in der säschischen Stadt Bad Muskau liegt, der größere Teil aber in Polen, östlich der Lausitzer Neiße. Der Park gehört ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Schloss Muskau im Fürst-Pückler-Park

Schloss Muskau im Fürst-Pückler-Park

Auf dem Heimweg, am vierten und letzten Reisetag, stand ein Besuch der Lutherstadt Wittenberg, die sich bereits intensiv auf das bevorstehende Lutherjahr 2017 vorbereitet, auf dem Programm. Deshalb waren leider die Schloßkirche und die Tür mit den bekannten 95 Thesen wegen Renovierung nicht zu besichtigen.

Über Quedlinburg, einer Stadt am Harz, die mit vielen schönen restaurierten Gebäuden und einer Burg begeisterte, ging die erlebnis- und eindrucksreiche Fahrt heimwärts nach Oetinghausen.

Weitere Informationen

AWO Ortsverein Oetinghausen
Eilshauser Str. 32
32120 Hiddenhausen

Vorsitzender:
Norbert Wellmann

Tel. (05221) 6 65 65
Fax (05221) 6 77 25
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